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Für die Ruderwettbewerbe
der 29. Olympischen Sommerspiele wird heute in Qingdao ein
internationales Ruderzentrum mit einer Gesamtfläche
von 45 ha gebaut.
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Blick auf
die Altstadt von Qingdao
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Die katholische Kirche, im Jahre 1934
von Deutschen gebaut
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Die Landungsbrücke
in Qingdao. Sie wurde im Jahre 1891 gebaut.
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Anlässlich
des Internationalen Bierfestes in Qingdao
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Qingdao ist eine schäne Küstenstadt am südlichen Rand
der Shandong-Halbinsel am Gelben Meer. Sie weist einen süd-
und nordchinesischen Baustil und auch einen europäischen Baustil
auf. Die Landschaft zeichnet sich durch das Meer, die Berge und
die Badestrände aus. Närdlich von Qingdao liegt der berühmte
taoistische Berg (1132,7 m) Laoshan.
Früher hieä die Stadt Jiao'ao. Im Jahre 1891, während der
Regierungszeit des Qing-Kaisers Guang Xu, diente Qingdao als eine
Garnisonsstadt. Im November 1897 wurden zwei deutsche Missionare
im Kreis Juye von ärtlichen Bauern getätet. Unter diesem Vorwand
hat Deutschland mit Gewalt Qingdao besetzt. Im Jahre 1914 brach
der Erste Weltkrieg aus. Im November desselben Jahres wurde Qingdao
von Japan besetzt. Am 4. Mai 1919 brach in Beijing die Studentenbewegung
aus, die als Zielsetzung hatte, Qingdao zurückzugewinnen.
Im Jahre 1922 kehrte Qingdao wieder nach China zurück. Aber
im Januar 1938 wurde Qingdao wieder von Japan besetzt und kam
erst im September 1945 nach China zurück.
Nach der Gründung der Volksrepublik China im Jahre 1949 erlebte
Qingdao einen groäen Aufschwung. Im Jahre 1986 wurde Qingdao zu
einem Wirtschaftsverwaltungsgebiet auf Provinzebene und im Jahre
1994 zu einer nach auäen geäffneten Küstenstadt des Landes
erklärt.
Heute ist Qingdao eine moderne internationale Groästadt. In der
Altstadt im Westen des Stadtbezirkes sieht man heute noch viele
alte Bauten im europäischen Baustil. Im Osten reihen sich moderne
Bauten dicht nebeneinander.
Qingdao ist bekannt vor allem als eine Touristenstadt und ein
Kurort. An der Küstenlinie gibt es vier Touristengebiete.
Zu den Touristenattraktionen der Stadt zählen u. a. die Kleine
Grüne Insel, der Xiaoyu-Berg, der Luxun-Park, das Aquarium,
das Meeresprodukte-Museum, das Marinemuseum, der Zhanshan-Tempel,
die katholische und die evangelische Kirche, die ehemalige Residenz
des Gouverneurs von Qingdao, die Landungsbrücke und das Villenviertel
Badaguan sowie das Urlaubsgebiet Shilaoren. Die Badestrände in
Qingdao sich durch feinen Sand, eine sanfte Neigung und klares,
ruhiges Wasser gekennzeichnet. Im Sommer ist es ein Paradies für
Schwimmer.
Die Einwohner von Qingdao sind typische Shandonger. Sie sind gastfreundlich
und ehrlich, heiter und offenherzig. Die Mädchen sind besonders
hübsch, lebhaft und schlicht. Viele Mädchen aus Qingdao arbeiten
heute als Dienstpersonal im Gebäude des Nationalen Volkskongresses
in Beijing.
Vielleicht von Deutschen beeinflusst, trinken die Qingdaoer auch
gern Bier. Nach Feierabend sieht man oft viele junge Leute, die
mit Bier gefüllten Plastiktüten in der Hand nach Hause
gehen. Das Qingdao-Bier ist weltbekannt. Seit 1991 wird alljährlich
im August hier das Internationale Bierfest gefeiert, das immer
unzählige in- und ausländische Touristen anzieht.
Im Juli und Dezember 2008 werden hier die Ruderwettbewerbe der
Olympischen Sommerspiele und der Paralympics stattfinden. Inzwischen
beschäftigt man sich mit den Vorbereitungen.
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