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Ländliche Landschaft
in der Nähe des Stauseegebiets von Danjiangkou Foto
von der Stadtregierung von Danjiangkou
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Die Bauern
im Danjiangkou-Stauseegebiet werden bald umsiedeln. Sie
haben viel Hoffnung für ihre Zukunft. Foto von Photocome
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Die im Danjiangkou-Stauseegebiet
überwinternden Vägel Foto von Photocome
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Der Staudamm des Stausees
Danjiangkou Foto von der Stadtregierung von Danjiangkou
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Im Frühling gibt es
in Nordchina die Trockenzeit. Bild: Die Bauern in der Vorstadt
von Beijing müssen mit Eimern von entfernten Orten
Wasser holen. Fotos von Imaginechina
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Die Einwohner
im Stauseegebiet pflanzen Bäume. Foto von Imaginechina
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Die Stadt Shiyan in der Provinz Hubei ist das Kerngebiet der Wasserquelle
vom Bauprojekt der Wasserumleitung von Südchina nach Nordchina.
China hat reiche Wasserressourcen, aber deren Verteilung ist unausgeglichen.
Die Wasserressourcen im Gebiet südlich des Yangtse nehmen
mehr als 80 Prozent der gesamten Wasserressourcen Chinas ein,
aber die Wasserressourcen im Gebiet närdlich des Yangtse allein
14,7 Prozent. Mit dem Bevälkerungswachstum und der Wirtschaftsentwicklung
verschärfen sich die Widersprüche der Wasserversorgung und
-nachfrage im Gebiet närdlich des Yangtse von Tag zu Tag. Diese
Widersprüche behindert die Wirtschaftsentwicklung von Nordchina,
sogar von ganz China.. Um diese Widersprüche zu läsen, hat
die Regierung von China schon früh in den 50er Jahren des
20. Jahrhunderts den Plan für die Wasserumleitung von Südchina
nach Nordchina gemacht. Das Wasserbauprojekt wird aus drei Umleitungslinien
- das Wasser des Einzugsgebiets des Yangtse in den Gelben Fluss,
den Huaihe-Fluss und den Haihe-Fluss (die Ost-, Mittel- und Westlinie)
bestehen. Das Mittellinien-Bauprojekt wird das Wasser des Mittellaufes
des Yangtse (an der Grenze der Provinzen Sichuan und Hubei) über
die Provinz Henan nach Nordchina färdern.
Der Aufbau des äkosystems ist der Schlüssel
Der Stausee Danjiangkou bei der Stadt Shiyan ist die Quelle des
Umleitungswasser vom Mittellinien-Wasserbauprojekt. Er liegt im
Nordwesten der Provinz Hubei, von dem Zusammenfluss des Hanjiang-Flusses
und dessen Nebenflusses Danjiang etwa 800 Meter entfernt. Der
Stausee wurde 1966 fertig gebaut und ist heute der grääte künstliche
Stausee von Asien.
Raozupu ist ein kleines Dorf. Es liegt vom Stausee Danjiangkou
nahezu 2 Kilometer entfernt. Der Umweltschutz rings um das Dorf
ist für das ganze Mittelwasserbauprojekt sehr wichtig. Nach
dem Wasserbauprojektsplan für die Mittellinie wird der Wasserstand
des Stausees Danjiangkou von ursprünglich 157 Metern auf
170 Metern steigen. Deshalb wird das Dorf in Zukunft vom Danjiangkou-Stausee
nur 600 Meter entfernt liegen.
Vor einigen Jahren war Raozupu noch ein weitherum bekanntes Dorf,
weil die Dorfbewohner in diesem Dorf immer Bäume fällten. Das
Dorf liegt im Berggebiet und die Dorfbewohner waren sehr arm.
Ihr Alltagsleben war eng mit den Bäumen verbunden. Das Dorf hat
etwa 300 Haushalte. Nach der Statistik der Abteilung der ärtlichen
Regierung fällte ein Haushalt jährlich mindestens vier Mu (1 ha
= 15 Mu) Bäume.
Der Dorfbewohner Yang Yuming, 51 Jahre, sagte: "Damals fällten
wir jährlich viele Bäume. Ich sorgte mich darum, dass die Bäume
auf den Bergen in 20 Jahren restlos gefällt sein werden."
In den letzten Jahren hat das Dorf sich ganz verändert. Das Biogas
hat das Holz ersetzt. Im Vergleich zum Holz ist das Biogas nicht
nur billiger und praktischer, sondern auch sauberer.
Liu Houfu, Leiter der Abteilung für Biologie und Energiequelle
der Regierung von Danjiangkou, sagte uns: "Zur Zeit benutzen
alle Därfer mit insgesamt 30ä000 Einwohnern in der Nähe des
Stauseegebiets Biogas. Heute fällt kein Dorfbewohner Bäume."
Bis Ende 2003 gab es in der Stadt Shiyan 860ä000 Mu Ackerland
mit angepflanzten Bäumen und 720ä000 Mu kahles Berggebiet
mit angepflanzten Bäumen. Der Wald hat 45,6 Prozent des gesamten
Bodens der Stadt Shiyan eingenommen.
Shiyan ist eine Industriestadt. Durch die Einführung neuer
Umweltschutz-Technik und der Vergrääerung der Baumfläche ist die
industrielle Verschmutzung deutlich verringert worden.
Läsung der Auswanderungsfrage
Shiyan zählt 3,45 Millionen Einwohner. Die erste Phase
des Bauprojekts vom Wasserbau-Schlüsselprojekt Danjiangkou
begann 1958 mit der Bauarbeit und wurde 1973 fertiggestellt. Das
erste Phase des Wasserbauprojekts bedeckt 300ä000 Mu Ackerland,
weswegen 287ä000 Einwohner auswandern mussten und viele Kulturgegenstände
und historische Stätten für immer verschwanden.
Chaiwan von der Stadt Danjiangkou ist die erste Umsiedlungsstadt
im Gebiet des Mittellinien-Wasserbauprojekts. Das Dorf hat mehr
als 400 Haushalte mit mehr als 1800 Einwohnern und liegt vom Danjiangkou-Stausee
nur 500 Meter entfernt. Nach dem Beginn der Bauarbeit sind etwa
800 Einwohner vom Dorf Chaiwan ausgewandert.
Die Einwohner im Stauseegebiet sind relativ arm. Die Regierung
siedelt sie in relativ wohlhabende Gebiete um. Die Regierung schenkt
dem Stauseegebiet hohe Aufmerksamkeit und legt Umsiedlungspolitik
und -maänahmen fest, und setzt gleichzeitig viele Mittel
ein, um die Umsiedlungsarbeit reibungslos durchzuführen.
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