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Hongkonger Sänger
Liu Dehua
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Die Fans
begrüäen Whitney Houston am Flughafen.
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Englische Sängerin
Sarah Brightman
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Vom 24. bis zum 26. Dezember 2004 traten alle Schauspieler vom
Musical "Chicago" auf die Bühne der Volkskongreähalle.
"Chicago" ist das erste klassische Musical aus den USA,
das in China aufgeführt wird.
Bevor "Chicago" auf den chinesischen Aufführungsmarkt
ging, fand im Rahmen ihrer Welttournee ein Konzert der weltbekannten
Sängerin Whitney Houston auf dem Freilichtsportplatz vom
olympischen Sportzentrum in Beijing statt. Obwohl sie in Amerika
und Europa schon seit langem eine bekannte Sängerin ist,
kam ihr Gesang in China nicht gut beim Publikum an. Nur ihr letztes
Lied "I' II Always Love You" läste Euphorie unter
den Zuschauern aus.
Vor dem Auftritt von Whitney Houston gab es schon einige weltbekannte
Sänger aus Amerika und Europa, deren Aufführungen in
China bei den Zuschauern keinen Jubel auslästen, weil die
Sänger aus Amerika und Europa für die Chinesen noch
zu fremd sind.
Die Tournee von Whitney Houston in China wurde von der Baoli-Kulturgesellschaft
übernommen. Li Nan, Generaldirektor der Baoli-Kulturgesellschaft,
sagte: "Baoli hat für 6 Millionen Yuan Renminbi mit
Whitney Houston einen Vertrag abgeschlossen. Aber bis zum 24.
Dezember betrug das Einkommen aus den Eintrittskartenverkäufen
nur 5 Millionen Yuan Renminbi."
Obwohl die Aufführungen aus Amerika und Europa auf dem Festland
Chinas keine Profite erzielen, setzen viele Aufführungs-
und Kulturgesellschaften gern viele Mittel ein, um aus Amerika
und Europa verschiedene Aufführungen einzuführen. Zur
Zeit gibt es auf dem Festland Chinas einige groäe Aufführungs-
und Kulturgesellschaften wie die Shanghai-Aufführungsgesellschaft,
die Baoli-Kulturgesellschaft in Beijing oder die Gehua-GmbH für
Kultur und Wirtschaft in Beijing. Diese groäen Gesellschaften
sind sich einig, dass die amerikanische und europäische Kunst
einen groäen Markt in China haben wird.
Erste Aufführungen auf dem Festland Chinas fanden im Jahr
1987 statt. Damals war der Markt auf dem Festland Chinas ganz
in den Händen der Sänger aus Hongkong und Taiwan. Damals
war der Markt noch nicht überlastet, weshalb auch groäe
Profite erzielt werden konnten. Aufgrund der Zunahme der Aufführungen
verloren die Sänger aus Hongkong und Taiwan an Beliebtheit
bei den Zuschauern auf dem Festland. 2002 gab die Sängerin
Zhang Huimei von Taiwan auf dem Festland eine Aufführung.
Die Baili-Kulturgesellschaft veranstaltete im ganzen Land 6 Aufführungen.
Aber nur eine Aufführung machte Profit. 2004 wollte Zhang
Huimei noch einmal auf dem Festland eine Aufführung geben,
aber keine Gesellschaft wollte es übernehmen.
Wang Cheng, Direktor der Aufführungsabteilung der Baoli-Kulturgesellschaft,
sagte: "In den letzten Jahren machen Aufführungen aus
Amerika und Europa so wie aus Hongkong und Taiwan auf dem Festland
Chinas keinen Profit. Aber der Hintergrund ist unterschiedlich."
"Die Baoli-Kulturgesellschaft hat seit 1999 mit bekannten
amerikanischen und europäischen Sängern Kontakt. Aber
unsere Partner verlangten einen Vertragspreis von 10 Millionen
Yuan Renminbi. Dies konnten wir nicht akzeptieren, weil damals
die Künstler auf dem chinesischen Aufführungsmarkt noch
sehr fremd waren und fast keine Vermittlungsgesellschaft aus Amerika
und Europa etwas über China wusste. Vor 2000 hatte der Aufführungsmarkt
auf dem Festland Chinas keine Tragfähigkeit. Zudem kannten
ausländische Aufführungsgesellschaften nicht viel von
der hiesigen Wirtschaft, dem Verbraucherverhalten, dem Kunstkenntnisniveau
der Zuschauer, der Aufführungsstätten und den Hotels
auf dem Festland Chinas" sagte Wang Cheng.
Wang Cheng sagte auäerdem: "Die Baoli holte im April
2004 Whitney Houston ins Land. Der Vertragspreis lag bei 500ä000
US-Dollar. Nachdem die weltbekannten amerikanischen und europäischen
Sänger und ihre Maklergesellschaften das Potential des Festlandes
Chinas kennen gelernt haben, wollen sie nach China kommen und
auf unserem Markt den Vertragspreis herabsetzen." Wang Cheng
meint, dass amerikanische und europäische Aufführungshändler
jetzt den chinesischen Markt angenommen haben.
Die Gehua-GmbH für Kultur und Wirtschaft hat zwei Mal groäe
Aufführungen aus Frankreich und England veranstaltet. An
Meng, Generaldirektor der Gehua-GmbH für Kultur und Wirtschaft,
sagte: "In Amerika und Europa macht der Aufführungsmarkt
sehr geringen Profit. Denn er ist schon überlastet. Aber
in China kann ein relativ hoher Profit erwirtschaftet werden.
Wenn 60 Prozent der Eintrittskarten verkauft werden, kann die
Aufführung Profit machen. Aber in Amerika und Europa müssen
80 bis 90 Prozent der Eintrittskarten an den Mann gebracht werden."
5 weltbekannte Aufführungsgesellschaften kamen mit Whitney
Houston nach China. Sie wollten den chinesischen Aufführungsmarkt
untersuchen. Sie meinten, dass China gute Klanganlagen und eine
gute Zuschaueratmosphäre besitze.
Heute hat sich der chinesische Aufführungsmarkt bereits mit
dem internationalen Aufführungsmarkt verbunden. China wird
ein Paradies für ausländische Sänger und Aufführungsgesellschaften
werden.
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