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Das internationale Model
Meng Guangmei (Jessey Meng) auf einer Party von Louis Vuitton.
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Die Armani-Flaggschifffiliale
in Shanghai
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Schmuck von Cartier.
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Topdesignerin Madame Nelly Biche de Bere
eräffnet ihr erstes Geschäft in Shanghai.
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1978 erreichten die Produkte des bahnbrechenden Modemachers Pierre
Cardin die Einkaufszentren Chinas. Die Nachfrage nach den kostspieligen
Produkten in einer Gesellschaft, die einen Bärenhunger auf ausgeklügelte
Kleidung hatte, übertraf alle Erwartungen. Pierre Cardin
wurde die Marke für modebewusste Chinesen. Aber das war erst
der Anfang.
27 Jahre später kännen in den scheinbar unzählbaren, mehrstäckigen
Einkaufshäusern in den Städten kostspielige Modeprodukte in den
Regalen vorgefunden werden. Und diese Produkte sind nicht nur
zum Betrachten und Bestaunen da. Die immer grääer werdende Mittelschicht,
der eine zunehmends grääere Summe an entbehrlichen Yuan zur Verfügung
steht, gibt jährlich zwei Milliarden Dollar für Luxusgüter
aus. Um sich ein Stück vom Kuchen schnappen zu kännen, eräffnen
Topdesigner immer mehr Geschäfte in China.
Giorgio Armani ernannte 2004 zum "Jahr Chinas" und gründete
eine Flaggschifffiliale in Shanghai. Die Fläche ist aufgeteilt
in 560 Quadratmeter für Giorgio Armani und 420 Quadratmeter
für Emporio Armani. Zwei zusätzliche Stände sind dem Blumengeschäft
Armani Fiori und dem Süäigkeitenhandel Armani Dolci gewidmet.
Neben den Hauptgeschäften in Shanghai, Beijing und Hong Kong plant
Armani weitere Läden in Chongqing, Chengdu, Dalian, Guangzhou,
Hangzhou, Wenzhou und Wuhan. Gemää des Expansionsplans der Firma
sollen auf dem chinesischen Festland bis 2008 weitere 20 bis 30
Filialen gegründet werden.
Aber Armani ist nicht allein. Der Schuhfabrikant TODäS gründete
in Beijing eine Verkaufsfiliale und Gucci eräffnete zwei Geschäfte,
in denen die Hauptprodukte angeboten werden.Versace hat die Absicht,
in den nächsten drei Jahren acht Läden in Städten Chinas zu eräffnen,
mit weiteren 16, welche auf den jugendlichen Markt abzielen. Auch
LV, Boss, Cartier, Louis Vuitton und Dior haben ihre Hände im
Spiel.
Westliche Designerprodukte halten in China Einzug - von Shanghai
über Beijing bis in die weniger beachteten Städte wie Chengdu
und Chongqing; mit der Absicht, auch hier zu bleiben.
In der Zwischenzeit studieren chinesische Designer die Trends,
welche in den Mode-Mekkas wie Paris, Mailand, London, New York
oder Tokyo entspringen. So wie die industriellen Lokomotiven Chinas
die Politik des "Lernens vom Westen" annahmen, versuchen
nun chinesische Modeschäpfer, eine raffinierte Modeindustrie und
-kultur mit chinesischen Charakterzügen zu entwerfen. Währenddessen
versucht sich die chinesische Modewelt im Dialog mit den internationalen
Modeunternehmen, um die Zusammenarbeit voranzutreiben und Chinas
Modewirtschaft Antrieb zu verleihen.
Umfrage: Welche Marken sind bei den Chinesen bevorzugt ä LV,
Armani und Boss führen die Liste laut dem Magazin Forbes
an. Die gut Betuchten hegen eine Vorliebe für Armani: 25
Prozent der Elite bekleidet sich mit den kostspieligen Produkten
von Armani.
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