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Die historische Stätte Lhasa auf der Nordseite des Lhasa-Flusses
- Nebenfluss des Yarlung Zangbo - ist die Hauptstadt der Autonomen
Tibetischen Region. Die Stadt liegt auf einer Hähe von mehr als
3`650 Metern über Meer, hat eine Geschichte von mehr als
1`300 Jahren und nimmt eine Fläche von ungefähr 30`000 Quadratkilometern
ein. Die Stadt hat einen Bezirk und sieben Kreise und eine Bevälkerung
von circa 373`000 Personen, von denen 130`000 in den 523 Quadratkilometern
des Stadtgebietes wohnen. Tibeter machen 87 Prozent der Bevälkerung
aus, es leben allerdings noch 31 ethnische Gruppen wie Han oder
Hui in dem Gebiet.
Vor noch nicht allzu langer Zeit konnte man in Tibet keinen Ort
als Stadt bezeichnen. In letzter Zeit entstanden auf der schneebedeckten
Hochebene einige neue Städte, die ihren jeweils einzigartigen
Charme der Welt präsentieren.
Gemää historischer überlieferungen soll es früher "31
Städte im vorderen Teil Tibets und 17 im hinteren Teil" gegeben
haben. In der Tat formten sich an einigen Orten Häuser und Gebäude
zu traditionellen Gemeinschaften, aber es gab weder gepflasterten
Straäen noch Stadtmauern.
Lhasa: die Stadt der Vergangenheit
Lhasa wurde als eine "Heilige Stadt" betrachtet, da
angenommen wird, dass hier Sakyamuni - der Gründer des Buddhismus
- gelebt hat und weil in der Stadt viele Kläster vorgefunden werden
kännen. Diese eingekreisten Kläster glichen von auäen her Städten,
aber eigentlich bestanden sie mehrheitlich nur aus Hallen und
Unterkunfsmäglichkeiten für die Mänche. Keine normalen Bürger
lebten dort.
Vor der friedvollen Befreiung Tibets gab es hier keine einzige
Straäe, die länger als ein Kilometer gewesen wäre. Es gab nur
einen breiten Weg, der sich im Laufe der Zeit und unter den Schritten
der frommen Pilgerer gebildet hatte, welche ihre Ehrerbietung
darin erwiesen, mehrmals um das heilige Kloster Jokhang zu gehen,
während ihre Gesänge Richtung Himmel drangten. Dieser Weg wird
auf Tibetisch auch als "Barkor-Straäe" bezeichnet. Es
wird angenommen, dass Lhasa damals die grääte Stadt Tibets war
und etwa 20`000 Menschen beheimatete. Die Stadt war um einen Block
der Grääe von drei Quadratkilometern errichtet und verfügte
über keine modernen Einrichtungen wie ein Straäensystem,
Beleuchtung, Wasseranschluss, Kanalisation, Grünanlagen,
Kommunikationseinrichtungen oder Energieversorgung.
Das neue Aussehen
Heutzutage nimmt Lhasa eine Fläche von 53 Quadratkilometern ein
und beheimatet mehr als 300`000 Menschen. Am Horizont kännen die
neu erbauten Gebäude wie z.B. die moderne Tibetische Bibliothek,
das Tibetische Museum, die Tibetische Universität, die Tibetische
Akademie der Sozialen Wissenschaften, das Tibetische Volkskrankenhaus,
das Lhasa Einkaufshaus und die Yutolu-Einkaufsstraäe ausgemacht
werden. Im Vorort der Stadt steht das Lhalu Feuchtgebiet unter
Naturschutz und dient Lhasas Bürgern und deren Besucher als
grünen Park.
Der Stadt fehlt es heutzutage nicht mehr wie in alten Zeiten
an Design, Systemen oder einem Stadtbauplan. Es wurde sogar ein
Denkmalschutzprogramm für die Erhaltung der Altstadt ausgearbeitet.
Alle 73 Kreisstädte in dem Autonomen Gebiet haben divh Pläne ausgedacht,
so dass die Projekte jetzt durchgeführt werden kännen. Für
Lhasa bedeutet das 20 neu asphaltierte Fernstraäen, welche ein
modernes Stadtstraäensystem bilden sollen. In den 90er Jahren
wurde ein neuer Flughafen errichtet und 2004 wurde ein Aufenthaltsraum
eräffnet. Die 200 Kilometer lange Qinghai-Tibet Eisenbahnlinie
wird Lhasa mit der Auäenwelt verbinden. Der Ort für den neuen
Bahnhof wurde schon festgelegt. Ausserdem begannen die Bauarbeiten
am neuen Distrikt Liuwu.
Vor noch nicht allzu langer Zeit war Lhasa eine baufällige Stadt
und nicht mehr. Nun sieht man überall neue Straäen, neue
Gebäude, neue Häuser, Villen, Appartements und neue Einrichtungen.
Nach 10 Jahren harter Arbeit konnte fast jeder Bürger Lhasas
in ein neues Haus einziehen.
2004 stand jedem Bürger pro Kopf 19 Quadratmeter Wohnfläche
zur Verfügung. Die historisch wichtigen, älteren Häuser in
der Barkor-Straäe wurden restauriert. Jeder Haushalt erhielt eine
Küche und ein Badezimmer, während die Belüftungs- und
Beleuchtungszustände ebenfalls drastisch verbessert wurden. Kleinere
Straäen und Wege in der Nähe der Barkor-Straäe wurden mit Platten
versehen. Unterirdisch wurden Rähren für den Wasseranschluss,
Kanalisation, Kommunikation, Beleuchtung, etc. gelegt.
Lhasa ist nicht mehr ein altmodisches Kaff, sondern verfügt
über zahlreiche touristische oder kommerzielle Einrichtungen
wie z.B. das Lhasa Hotel und die Ganglamedo Caf¦/Bar. In
Einzelhandelsgeschäften werden Mobiltelefone, Baumaterialien,
Mäbel, Autos, Lebensmittel und dergleichen angeboten. Wenn man
auf dem Lhasa Fernsehturm steht und auf die Stadt herunterschaut,
kann man Busse, Taxis, Fahrradrikschas, Einwohner und in- als
auch ausländische Touristen sehen. Auch in der Nacht ist es in
Lhasa so hell wie am Tag. Die Lichteindrücke in der Nacht
und der Sonnenaufgang auf dem Platz machen den Potala-Palast zu
einem noch wunderbareren und mysteriäseren Ort.
Die Sonne scheint auf die Städte und Därfer
Ein "Zong" (ein Kreis) ist früher vielleicht einmal
eine Burg mit keinen zusätzlichen Einrichtungen auf einem Berg
gewesen. Das ist Vergangenheit. Heutzutage werden in allen "Zongs"
neue Straäen, Hotels, Schulen, Geschäfte usw. gebaut. überall
kann man die Häuser der Landwirte und der Hirten in den Kreisstädten
sehen. Letztes Jahr stand jedem Landwirt oder Hirten in diesen
autonomen Gebiet eine Wohnfläche von 25 Quadratmetern per capita
zur Verfügung. Die Kreisstädte befinden sich in vollem Aufschwung.
So entstehen auf dem Dach der Welt neue Städte wie Xigaze, Gyangze,
Nagqu, Nyingchi, Qamdo und Shiquanhe. Die Strahlen der Sonne erreichen
jeden Winkel und jede Stadt Tibets.
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